GEWALTAUSÜBUNG UND VERKEHR DES EINZIGEN II

STIRNERIANA

„Ich liebe die Menschen auch, nicht bloß einzelne, sondern jeden. Aber Ich liebe sie mit dem Bewußtsein des Egoismus; Ich liebe sie, weil die Liebe Mich glücklich macht, Ich liebe, weil Mir das Lieben natürlich ist, weil Mir’s gefällt. Ich kenne kein ‚Gebot der Liebe‘.“

Wir sehen die Liebe hier als eine menschliche Fähigkeit oder Kraft beschrieben, derer sich der Einzelne gleichsam als ein Mittel bedient, um sein Erleben zu bereichern. Diese Funktionalisierung der Liebe für den Einzelnen schließt, wie wir gleich sehen werden, nicht das Liebesbedürfnis der anderen Einzelnen aus, rekurriert aber zuvörderst auf die eigenen Interessen, auf den Eigennutz, um so eine Authentizität von Fühlen und Handeln zu wahren.

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LINGUAGEM COMO PRODUÇÃO DE DIFERENÇA

DESSACRALIZAÇÃO

Como vimos acima, Stirner condenava o sistema hegeliano por iniciar o desenvolvimento de sua filosofia a partir de uma dimensão do ser que começava, justamente, como nada. Ao invés disso ele supõe como início do desenvolvimento filosófico uma unidade composta de dois termos dos quais o nada é o fator criativo, e esse é o próprio indivíduo. “O nada que eu sou não o é no sentido da vacuidade, mas antes o nada criador”. A esse nada, o universal, primeiro como natureza e depois como espírito, impõe-se desde que é “lançado ao mundo”.

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ALL’S FAIR IN LOVE AND WAR

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Truth, the agreement between thinking and thing,-between thought and that,-is as desirable as seeing and hearing without illusion or confusion. Truth, the agreement between thinking and expression, is made a duty by Moralists, yet generally with reservations.

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POSSESSIONE IN DISSOLVENZA NEL NULLA CREATORE

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«Io ho riposto la mia causa nel nulla»: con queste agghiaccianti parole, proferite con tono orgoglioso, si chiude il trattato di Max Stirner «L’unico e la sua proprietà» (1845), che per molte ragioni si può considerare come il culmine della parabola del nichilismo contemporaneo.

Rispetto alla reazione antihegeliana di Feuerbach, di Kierkegaard o di Schopenhauer, l’egoismo radicale di Stirner possiede un tratto caratteristico che ne fa qualche cosa, appunto, di unico, cioè di assolutamente particolare nel panorama del pensiero occidentale, ma anche, al tempo stesso, di terribilmente conseguente, come se costituisse il logico e naturale approdo di tutte le principali tendenze del pensiero moderno, da Machiavelli a Hobbes a Locke, fino a Kant e ad Hegel.

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HABT NUR DEN MUT, DESTRUKTIV ZU SEIN…

CRISIz

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Wie glücklich war ich als Kind, wenn ich, auf grüner Matte hingestreckt, von duftigen Frühlingslüften angeweht in den blauen Himmel hinaufblickte und von meiner glänzenden Zukunft träumte. Ein grosser Herr musste ich werden und mit Sechsen fahren, Gold aus dem Wagen streuen mit vollen Händen, und angebetet werden von der beglückten Menge des armen staunenden Volkes, Feenpaläste und Alhambras bauen und in blühenden Gärten mich von rosigen Mädchen bedienen lassen. Hätte ich’s damals nur gleich ins Werk richten können, ich wäre heute gewiss ein grosser Mann; aber ach, ich hätte  es nur werden können,  und ward es eben darum nicht.

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GEWALTAUSÜBUNG UND VERKEHR DES EINZIGEN

STIRNERIANA

Wir sahen im ersten Kapitel, daß jede Gesellschaft für Stirner zuerst einmal ein Gewaltverhältnis darstellt, in der der einzelne Mensch unterdrückt wird. Deswegen wendet sich Stirner gegen diese Form der Gemeinschaft.

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GEWALTAUSÜBUNG ALS EGOISTISCHE SELBSTSETZUNG

STIRNERIANA

Wir wenden uns in diesem Abschnitt nun gleichsam dem Geschöpf des Einzigen als Ausdruck seiner Selbstsetzungsmacht zu – nämlich den Eigner.
Oben wurde darauf hingewiesen, daß das, worüber der Einzige Macht hat, sein Eigentum darstellt. Eigentum erlangt der Einzige vermittels seiner Gewalt. Der Eigner als praktisch Gesetzter verkörpert die fließende Form der Selbstsetzungsmacht des Einzigen, d. h. in ihm aktualisiert sich die spezifische Selbstsetzungspotentialität des Einzigen in einer spezifischen Form der Gewaltausübung, die Stirner deswegen auch Eigenheit nennt. Es ist die Eigenheit, durch die der Einzige Eigentum erlangt und somit zum Eigner wird.

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GEWALT ALS SELBSTSETZUNG DES EINZIGEN II

STIRNERIANA

Der Eigner drückt dieses selbstgestaltende Moment innerhalb der Beziehungen des Einzigen aus.
In der Gegenüberstellung zum absoluten Ich Fichtes hebt Stirner diesen zersetzenden und auflösenden Charakter seines vergänglichen Ichs hervor.

„Allein nicht das Ich ist Alles, sondern das Ich zerstört Alles, und nur das sich selbst auflösende Ich, das nie seiende Ich, das – endliche Ich ist wirklich Ich.“ Die Macht der Selbstsetzung des Einzigen muß sich fließend reaktualisieren, denn „meine eigenen Geschöpfe sind nach dem Schöpfungsakte Mir bereits entfremdet.“

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