DALLA CRITICA DELLA CULTURA ALLA CRITICA DI WAGNER

VERITAEXTRA

Dopo l’esperienza traumatica della guerra e l’impressione destata dalla Comune di Parigi (“senso dell’autunno della civiltà”), Nietzsche si impegna in una critica del mondo moderno e della civilizzazione alla luce dei progetti culturali di Wagner, legati alla speranza di una “rinascita” dello spirito tragico in Germania. Nietzsche manifesta addirittura, in qualche momento, la volontà di abbandonare l’insegnamento per dedicarsi esclusivamente alla causa wagneriana. Se, con la Nascita della tragedia, il filosofo ha proposto una «svolta dionisiaca» a Wagner, la via dell’affermazione tragica, la diffidenza nei confronti del cristianesimo (mito «sbiadito» e ostile all’arte) segna il contrasto sotterraneo quanto irriducibile con le posizioni del musicista.

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SU VERITÀ E MENZOGNA IN SENSO EXTRAMORALE

VERITAEXTRA

In un qualche angolo remoto dell’universo che fiammeggia e si estende in infiniti sistemi solari, c’era una volta un corpo celeste sul quale alcuni animali intelligenti scoprirono la conoscenza. Fu il minuto più tracotante e menzognero della «storia universale»: e tuttavia non si trattò che di un minuto.
Dopo pochi sussulti della natura, quel corpo celeste si irrigidì, e gli animali intelligenti dovettero morire.

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AUSWIRKUNGEN DES GOTTESTODS

DISSERTATION

Bislang ist deutlich geworden, dass Nietzsches außerordentlich große Wertschätzung von Selbstbestimmung, Selbstachtung und persönlicher Stärke entschieden zu seinem Interesse am Wesen des Menschen, so wie er es interpretiert, beigetragen hat. Der wohl gewichtigste Grund dafür aber, warum Nietzsche nach dem menschlichen Wesen fragt bzw. warum sich jeder Mensch auf die Selbstsuche machen sollte, ist die Tatsache: „Gott ist todt!“.

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MORAL UND MORALITÄT

DISSERTATION

Zuletzt soll noch gezeigt werden, inwiefern auch in Nietzsches Moral- und Moralismuskritik das Verhältnis des Menschen zu seinem Selbst eine große Rolle spielt. Dabei kann es nicht darum gehen, Nietzsches so vielschichtige und umfassende Kritik an Sitte und Moral auf einen Faktor zu reduzieren, und auch nicht darum, dieses Thema ausführlich abzuhandeln.

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EITELKEIT

DISSERTATION

 

Daneben gibt es ein weiteres Thema, auf das Nietzsche vor allem in seinen „mittleren“ Werken auffallend häufig zu sprechen kommt und das ebenfalls vor dem Hintergrund seines Interesses für das menschliche Selbst zu sehen ist: die Eitelkeit, die er einmal als „eines der vollsten und inhaltreichsten Dinge“, also als eine der interessantesten anthropologischen Konstanten bezeichnet.

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BILDUNGSBEGRIFF UND BILDUNGSWESEN

DISSERTATION

 

 

 

 

 

 

An Nietzsches Kritik der modernen Pädagogik fällt auf, dass er sich zu allen Zeiten vehement gegen eine Gleichsetzung von „Bildung“ und „Ausbildung“ wehrt, gegen ein Schul- und Universitätssystem, das nicht auf eine möglichst breite Persönlichkeitsförderung, sondern auf einen möglichst raschen Erwerb nützlicher, weil berufsqualifizierender Kenntnisse ausgerichtet ist.

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GEFÄHRDUNGEN DES SELBST UND SELBSTFLUCHTEN

DISSERTATION

 

 

 

 

 

 

 

Dass Identitätsfindung nicht immer und vor allem nicht für jeden einfach und möglich sein wird, ist Nietzsche allerdings seit jeher bewusst. Zur Selbstbesinnung bedarf es einer Muße, die seltener Luxus geworden ist, die aber als unabdingbar für das Nachdenken erscheint – auch für das Nachdenken über sich selbst.

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WERTSCHÄTZUNG DES STARKEN SELBSTEMPFINDENS

DISSERTATION

 

 

 

 

 

 

 

Aber selbst wenn man nun zugesteht, dass Nietzsche die Frage nach dem menschlichen Wesen stellt, wobei „Wesen“ bei ihm „Selbst“ bedeutet, bleibt immer noch zu klären, ob es ihm nur eine Frage unter vielen oder aber eine besonders wichtige ist.

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L’ESPRIT DE SYSTÈME EST UN MANQUE DE PROBITÉ

LES MAÎTRES DE LA TERRE

 

 

 

 

 

 

 

 

« L’esprit de système est un manque de probité »

 Crépuscule des idoles, Maxime 26

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DAS DYNAMISCHE WESEN ALS ART UND WEISE MENSCHLICHER EXISTENZ

DISSERTATION

 

 

 

 

 

 

 

Generell erscheint der herkömmliche, Statik und Stillstand suggerierende Ausdruck „Ich bin“ bzw. der Ausdruck „Selbstsein“ weniger angemessen als das eben genannte Stichwort „Selbstwerden“. Denn es gilt, auch begrifflich der Veränderlichkeit des menschlichen Wesens gerecht zu werden, die sich zwangsläufig aus der Veränderlichkeit des Einzelnen ergibt und die Nietzsche so wichtig war.

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